Sonnenfinsternis und Frühlingsanfang

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Was für ein Wochenende! Zuerst fängt am 20. März das Frühjahr mit der Tag-und-Nachtgleiche an und der Winter (ja, ich gebe es zu, ich bin eine notorische Frostbeule, ich BRAUCHE meine 35 Grad Celsius im Schatten) ist endgültig vorbei. Dann hatten wir auch an diesem Tag eine partielle Sonnenfinsternis. Zu 75% wurde die Sonne von dem Mond abgedeckt. Was man nicht wirklich sehen konnte, da es nur minimal dunkler und kühler wurde, aber von meiner Freundin „Wallabie Wombat“ eindrucksvoll auf Fotos festgehalten wurde.

 

Am 4. April ist dann eine Mondfinsternis (leider aber nicht in Deutschland zu sehen, aber am 28.9. haben wir das Vergnügen, Mondin Mutter zwischen 2.10 h und 7.24 h verdunkelt wahrzunehmen).

 

Rein technisch gesehen, passiert bei einer Sonnenfinsternis, daß sich der Mond zwischen Sonne und Erde schiebt und man so selbst in dem Schatten des Mondes steht. Also, stellt es euch so vor, als würde man in der prallen Sonne einen Sonnenschirm aufspannen und den dann über eine Terrasse schieben.

 

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich die Erde zwischen Sonne und den Mond und wir beobachten, den Schatten der Erde, der über das Universum zieht und dann den Mond trifft (wären wir zu der Zeit auf dem Mond, wäre es wieder wie eine Sonnenfinsternis ;) ). Der Mond wird verdunkelt.

 

Sonnenfinsternisse geschehen bei Neumond, Mondfinsternisse bei Vollmond. Ein Eindrucksvolles Erlebnis, das alle Zeiten hinweg auch magische Bedeutung hatte. In vielen Comics, Geschichten, Filmen wird dieses Mittel eingesetzt, um „Magie“ zu verwenden. So wurde man vor einen König gezerrt, der einen richtet und der Delinquent offenbart dann, daß er die Sonne auf ewig verdunkeln würde, wenn er hingerichtet werden würde.

 

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Natürlich zittert der mächtige Herrscher in der Sekunde, glaubt, wenn die Sonne verschwindet, der Delinquent habe recht und spricht ihn frei. Natürlich kommt dann die Geschichte in Schwung und so weiter.

 

Aber die Menschen haben wirklich den Himmel beobachtet und magische Erklärungen dafür gesucht. Finsternisse hatten mit Dämonen zu tun, sie beißen in die Sonne oder den Mond und fressen sie auf. Macht man dann Gutes, so kann man sie vertreiben und Sonne oder Mond werden ausgespuckt und freigegeben.

 

Während dieser Zeit durchgeführte magischen Ritualen schreibt man auch besondere Kräfte und Energien zu.

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Da paßt es hervorragend, wenn man ein schönes Ostara Ritual an dieser Tag-und-Nachtgleiche feiert. Baut euren Altar an einem Kraftort in der Natur auf, ob es ein Tischchen ist, oder eine Decke auf dem Boden ist vollkommen egal. Stellt Frühlingsblumen auf, legt Eier bereit, ein Körbchen und eine grüne Kerze, und eure Ritualwerkzeuge.

 

Räuchert alle Anwesenden mit einer Räuchermischung aus Zeder, Ingwer, Wermut, Nelke, Mohn und Zitronenweihrauch ab, dann zieht einen Kreis.

 

Ruft die Himmelsrichtungen an und ladet sie ein, an dem Ritual teilzunehmen und vergeßt die Gottheiten nicht.

 

Das Körbchen wird nun mit Eiern gefüllt, jeder nimmt sich eines und legt es mit den Worten:

 

„Der Kreis des Lebens kommt erneut vorbei,
ich leg’ ins Nestchen aus Gras ein Ei,
in den Korb aus Stroh in der Göttin Schoß,
einen Ort zu treffen, den Gott auferstanden und bloß.
Das Leben ist wiedergeboren an diesem Morgen,
in diesem Schoß von Eostre, im Korb geborgen,
Vereint im Großen Ritus sind die Zwei,
neues Leben entstand aus dieser Frühlingständelei.“SAMSUNG

 

Dann könnt ihr Mutter Erde aufwecken, nehmt einen langen Stab oder Ast und klopft je dreimal auf den Boden auf 3 unterschiedlichen Stellen und sprecht dabei: „Mutter Erde, es ist Ostara, und es ist an der Zeit, zu erwachen und zu grünen, und zu blühen erneut.“

 

Nun opfern von Eiern und Wein und eßt die Gaben (die Eier aus dem Körbchen bieten sich an), dann öffnet euren Kreis, verabschiedet alle Gottheiten und Himmelsrichtungen. Und beendet vor eurem Festmahl das Ganze mit einem kräftigen Urschrei.

 

Ich wünsche euch einen zauberhaften Frühlingsanfang,
eure Luna ^v^
Die Bilder der Sonnenfinsternis stammen Wallabie Wombat.


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    Kultureller Niedergang einer Szene

    150315 Foto FilmklappeHach ja… das TV Programm. Ich bin erstaunt, was so gesendet wird, weil es der Menschheit gefällt. Die senden Scripted-Reality Formate, wo alltägliche Situationen von einem Sprecher aus dem Off kommentiert werden und der Zuschauer sich dann denkt: „Mensch, so stupide kann doch keiner sein, daß die DAS ernst meinen…“

    Naja, so stupide sind dann die Darsteller auch eigentlich gar nicht im wirklichen Leben. Aber ein kleiner Regisseur mit Kamerateam steht herum und hat sich nach einer Redaktionssitzung eine Familie herausgeguckt, die in das Profil paßt, deren Wohnung (eventuell auch angemietet, selbst dafür gibt es einen Markt) paßt und die bereit ist, für ein paar Euros den Larry zu machen. Natürlich auch in der Hoffnung, daß die schauspielerische Karriere angekurbelt wird und die nächsten Brangelinas dabei herauskommen.

    Die Hoffnungen sind groß und dann kommt der kleine Regisseur und bastelt eine Situation zurecht. Provoziert die Darsteller und führt sie gekonnt zu dem vom Sender gewünschten Ergebnis. Eigentlich eine Oskarverdächtige Glanzleistung, die aber niemals einer würdigen wird, denn auch seine Träume von einer Karriere als neuer Spielberg werden nicht erfüllt.

    So ist nun alles mehr schau als sein und der Zuschauer merkt das zwar, aber guckt den Mist doch fleißig. Immerhin kann man darüber lachen und es wird eh keine bessere Alternative gesendet. Was schade ist, denn gerade viele amerikanische Serien und noch besser englische Serien könnten stattdessen gesendet werden, wenn denn der Slot im Programm frei wäre.

    So kommen wir nun von dem kulturellen Niedergang des TV zu dem „kulturellen Niedergang“ der Szene, wie es Wikipedia schimpft. Die Jahre 1996 bis 1999 der Gothic – Szene.

    Ich weiß selber nicht, ob es in der Zeit so massiv zurückging mit dem Gothicrock (ich habe zu der Zeit sehr intensiv Metal gehört), aber ich erinnere mich an die Techno-Uzz-Uzz-Uzz Mucke. (Im Prinzip ja das, was die Cybers mögen und heute auch im EBM zu finden ist).

    Na gut, von Depeche Mode habe ich in der Periode weniger gehört, aber anscheinend hat es der Szene die Inspiration genommen. Viele Bands verschwinden nach einem Album ins Nirvana und man hört auch nur noch sehr vereinzelt heute noch etwas von ihnen.

     

    Stilistisch wandten sie sich anderen Bereichen zu und die Clubs spielten anderes. So wurde Gothic eher an den Rand gedrängt und nur noch in „Spezialveranstaltungen“ am Leben gehalten. Faith and the Muse, Die Untoten, London After Midnight oder Sopor Aeternus, sind Bands aus der Zeit, die heute noch gerne gespielt werden.150315 Foto Christian Death

     

    Viele Gothics kamen nun auch in ein Alter, in dem sie eigene Familien gründeten. Vielleicht trifft das doch ein wenig zu, daß man dann ja „erwachsen“ sein muß und nicht mehr auf Festivals abhängt oder nachts durch die Clubs zieht. Eine schwierige Situation, die aber (kann ich persönlich bestätigen!!!) durch das eine oder andere Internetforum aufgefangen wurde und gerade die Gothic-Eltern stellten fest: Hey, wir sind gar nicht alleine. Wir müssen nicht “normal” sein, sondern dürfen weiterleben, wie es uns gefällt.

    Aber auch im Ausland fehlte es nicht nur an Bands sondern auch an dem Publikum. Was soll man machen, wenn niemanden hat, der vor nicht vorhandenem Auditorium auftritt?

     

    Es kommt zu einem Szenesterben. Mitverantwortlich schien für diesen Umstand die stetig wachsende Popularität szenefremder, vor allem metal-orientierter Genres. Ihnen wurde auf den Club- und Konzertveranstaltungen der Schwarzen Szene und in den Musik-Zeitschriften Zillo, Orkus und Sonic Seducer nach und nach mehr Platz eingeräumt.

     

    150315 Foto Pete SteeleDoch ahnte man zu dieser Zeit nicht, daß der Wandel in der Schwarzen Szene durch Gothic-Metal geprägt werden sollte. So kamen viele Anhänger der Metalszene in den Gothicbereich (ich ja auch :) ) und später kamen dann reine Gothic-Metaller heraus, die angesagter waren. Christian Death, Mephisto Walz, The Sisters of Mercy oder Fields of the Nephilim klangen angestaubt und langweilig, aber bei den Club-Veranstaltungen konnte man die Köpfe zu Moonspell, Type O Negative und Crematory schütteln.

     

    Oh, ja… daran erinnere ich mich noch sehr gut. Da ich ja schon immer langhaarige Männer (nach meiner Passion für die blutrünstigen Nackenbeißer) hatte und habe, waren das zwei Genres, die ich sehr gerne miteinander verknüpft wissen mag. Und auch heute liebe ich noch meine Gothic-Symphonic-Theatralic-Metaller :) .

     

    Eine zauberhafte Woche wünsche ich euch, bis dann,

    Luna ^v^

     

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    Gothic – eine Geschichte der Zeit…

    SAMSUNGGestern war wieder Vollmond. Also sind wir gothic und hexentypisch zur Scheune gestiefelt, in der man sich vor dem Ritual trifft. Wunderbar. Das Licht hell genug, um über die Wiesen zu unserem Apfelbaum zu gehen und dann ein Ritual abzuhalten. Es war kalt und die wärmende Tasse Ingwertee und das vegetarische Festmahl (Bananenmais, Aubergine in Knoblauch, Quinoa Salat und Frischkäse-Möhren- „Sushi“) danach war köstlich.

    Und es war toll, eine Hexe aus vergangenen Tagen wieder zu treffen. Sie war (wie ich) früher regelmäßig dabei gewesen und hatte dann auch sehr lange Zeit nicht mehr an den Ritualen teilgenommen. Das Ritual selber ist heute ein wenig anders wie früher, ein paar Abläufe haben sich im Laufe der Jahre geändert.

    Ein paar Lieder sind dazugekommen, und auch ein wenig umgestellt worden. Genauso ist das auch bei uns in der Gothic Szene. Vieles beruft sich auf Wurzeln, die die meisten von euch nicht mehr kennen, weil ihr vielleicht zu jung wart, es selbst nicht miterlebt habt. Oder ihr wart in einer anderen Ecke – Szene – Gesellschaft unterwegs.

    Deswegen widme ich mich heute den Jahren 1990 bis 1995.

    Wie ihr wißt, fiel die Mauer 1989, und beide Teile Deutschlands wurden wieder zusammengefügt. In wie weit wir „Wessis“ nun von der Kultur der „Ossis“ übernommen haben, kann ich selbst nicht so sagen. Ich wohne ziemlich westlich und habe – außer mit einer Brieffreundin aus der Zeit, die in Magdeburg wohnt – keinen „Ostkontakt“ gehabt und auch keinen Gothic-Ostkontakt.

    Zudem war ich auch noch einen kleinen Tacken mehr in der Metalszene unterwegs, und nur vom „Lebensgefühl“ her eine Gothic. Aber das habe ich ja schon mal geschrieben…

    Aber es muß ein gegenseitiges Aufsaugen der Kulturen stattgefunden haben, denn das Interesse an Musik wuchs. Der Austausch der zwei Kulturen fand statt und verschiedene Plattenfirmen etablierten Newcomerbands wie „Silke Bischoff“, „Garden Of Delight“ und „Love Like Blood“.

    Es begab sich zu dieser Zeit, daß die ersten Treffen arrangiert wurden. Zum Beispiel das „Waver-Treffen“ am 16.06.1990 in Köln, das Wave-Gotik-Treffen am Wochenende des 29. und 30.05.1992 in Leipzig und das „Gothic-Treffen“ am 6.08.1992 in Berlin.Ticket WGT 1992 1u2

    Über Kleinanzeigen in diversen Gothic-Magazinen (ich habe hier schon mal darüber berichtet, was es da so merkwürdiges zu finden gibt :) ), konnten sich Gleichgesinnte treffen, in Kontakt treten und dazu die Informationen in den Heften über Bands, Konzerte und Lifestyle beziehen. So wuchs dann über Magazine wie „Zillo“, „Sonic-Seducer“, „Orkus“ und „Gothic“ bis hin zu „Dark Spy“ und andere (hab jetzt hier nur mal meine bevorzugten Hefte aufgelistet), eine Struktur heran, über die man sagen kann: es ist eine „ausgeprägte Gothic-Szene“ vorhanden.

    Verwandte Musik zog immer mehr in die Gothic-Szene ein, so wurden mittelalterlich geprägte Bands (z.B. Qntal oder Estampie) oder Neoklassik (z.B. Eternal Afflict) und Vertreter der sogenannten „Neuen Deutschen Todeskunst“ (z.B. Goethes Erben, Relatives Menschsein) anerkannt und genossen einen hohen Stellenwert in der Szene. Man fühlte sich bestärkt in seinem Lebensstil und der Kleidungswahl.

    Nun verschmolzen die Dark-Wave-Unterarten, gingen aus früheren Genres hervor oder sind verwandt und miteinander ineinander verzweigt. Eine klare Trennung scheint kaum mehr möglich. Diverse Bands lassen sich mühelos mehreren Stilen zuordnen, teilweise auch über ihre Schaffensperioden hinweg.

    flyer1-2 Goethes ErbenAuch im Ausland (Großbritannien, USA, Österreich, Frankreich, Spanien, Brasilien) gab es einen „Gothischen Aufschwung“, aber die Leitfunktion übernahm Deutschland. Die Kulturelle Vormachtstellung, die GB noch in den 80ern besaß, ging auf Deutschland über. Und selbst heute strömen Goths aus aller Welt zu unseren deutschen Treffen. Und unsere Musik auf Deutsch ist auch im Ausland ein Erfolg.

    So, nun wünsche ich euch einen zauberhaften Weltfrauentag (yo, ehrt uns ein bißchen, die große Göttin ist nun mal ein Weibsbild und kein Kerl), und eine gute Woche.

    Eure Luna ^v^


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    Edgar Allan Poe – Grusel vom Feinsten

    Edgar Allan Poe daguerreotype cropNachdem ich in meinen beiden letzten Artikeln eine Band, und zwar In Extremo, und einen Künstler, nämlich HR Giger, porträtiert habe, möchte ich mich in diesem Blogeintrag einem Schriftsteller widmen. Im letzten Dezember ist Black Rose in einem Beitrag schon einmal auf Gothic- und Fantasyliteratur eingegangen. Bei dieser Gelegenheit blieb selbstverständlich auch Edgar Allan Poe nicht unerwähnt. Ich bin der Meinung, dieser berühmte Vertreter der amerikanischen Schauerliteratur verdient einen eigenen Blogpost. Schließlich hat er doch nachhaltigen Einfluss auf diverse Autoren ausgeübt und gehört bis heute zu den meistgelesenen Vertretern seines Genres.

    ”Nevermore” krächzt der Rabe

    Meine ersten Begegnungen mit Geschichten von Edgar Allan Poe hatte ich zu Schulzeiten. Dort nahmen wir “The Tell-Tale Heart” im Englischunterricht durch. Soweit ich mich erinnere, hatte mein älterer Bruder mich aber zuvor schon mit einigen Werken des Autors bekannt gemacht. “Das verräterische Herz”, wie die Übersetzung der Erzählung betitelt ist, hat es sogar zu einer Umsetzung als Simpsons-Episode gebracht; übrigens nicht das einzige Mal, dass Poe bei den Simpsons Verwendung findet – auch “The Raven” bzw. “Der Rabe” wurde diese Ehre zuteil. “The Raven” ist eines der bedeutendsten amerikanischen Gedichte überhaupt. Poe war ein meisterhafter Geschichtenerzähler und Lyriker zugleich.

    Ein bewegtes Leben

    Geboren wurde Edgar Allan Poe im Jahre 1809 in Boston als Sohn zweier Schauspieler. Er verwaiste sehr jung und wuchs daraufhin in einer Pflegefamilie auf, der er seinen zweiten Namen, Allan, verdankt. Einen Teil seiner Schulzeit verbrachte er in Großbritannien, die meiste Zeit seiner Kindheit und Jugend lebte er jedoch in den Vereinigten Staaten von Amerika. Während seines Studiums geriet er in finanzielle Schwierigkeiten, die in seiner Spiel- und Trinksucht begründet lagen. In seinem Leben war er, zumindest phasenweise, immer wieder dem Alkohol verfallen. Ferner war sein Dasein vom komplizierten Verhältnis zu seinem Ziehvater John Allan geprägt. 1836 heiratete Poe seine erst 13 Jahre alte Cousine, die nach elf gemeinsamen Jahren verstarb. Kurz bevor er eine neue Ehe eingehen konnte, verstarb er selbst 1849 in Baltimore. Die Ursache sorgte für allerlei Spekulationen, konnte aber nie geklärt werden.

    Wichtigste Werke

    Die ersten Publikationen Edgar Allan Poes waren Gedichtbände. Seine erste Kurzgeschichte, die den Titel “Metzengerstein” trägt, erschien 1832. Bis heute sind es vor allem seine Erzählungen, für die er bekannt ist. Dabei handelt es sich fast ausnahmslos um Kurzgeschichten – einziger Roman waren “Die Abenteuer des Gordon Pym”, das allerdings auch alles andere als ein dicker Wälzer ist. Mit “The Murders in the Rue Morgue” bzw. “Der Doppelmord in der Rue Morgue” begründete der gute alte Edgar 1832 das Genre der Detektivgeschichte, bei der ein Kriminalfall anhand logischer Schlussfolgerungen gelöst wird. Das macht Poe zum literarischen Pionier, der bis heute zahlreiche Kriminalromane beeinflusst. Was viele seiner Geschichten auszeichnet und so faszinierend macht, ist das Dunkle, Geheimnisvolle, Fantastische, das ihnen innewohnt und sie zu Meisterwerken der Grusel- und Horrorliteratur werden ließ. Thematisch geht es oft um Tod, geistige Krankheit oder die Schrecken des Lebendigbegrabenseins. Neben den bereits erwähnten Novellen gehören “The Fall of the House of Usher”/“Der Untergang des Hauses Usher” und “Ligeia” zu den bedeutendsten Werken Poes. Auch “The Pit and the Pendulum”/“Die Grube und das Pendel” möchte ich an dieser Stelle erwähnen – eine meiner persönlichen Lieblingsgeschichten.

    Poe in der Musik

    Der große Einfluss des Meisters ist nicht auf die Literatur beschränkt. Neben diversen Verfilmungen finden sich auch in der Musik, von Klassik bis Metal, immer wieder Anlehnungen und Zitate aus Edgar Allan Poes Geschichten und Gedichten. Da wären zum Beispiel die deutschen Gothic-Rocker “The House of Usher”. Die fünfköpfige Band feiert aktuell übrigens ihr 25-jähriges Jubiläum und hat zu diesem Anlass ein Best-of-Programm zusammengestellt, welches sie dieses Jahr live zum Besten geben wird. Aber auch viele andere Musiker bedienten sich bei Poe, etwa Subway to Sally, Theatre of Tragedy und Nightwish. Was kaum jemand weiß: Neben den Erzählungen, die ihm seinen anhaltenden Ruhm bescherten, schrieb Poe zahlreiche Essays zu natur- und literaturwissenschaftlichen Themen. Edgar Allan Poe war ein vielseitiger, kluger Geist, ein Meister des geschriebenen Wortes und der düsteren, fantastischen Erzählkunst.


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    Wie war das denn damals so…. ???

    Rob Smith

    Ich habe heute einmal ein wenig recherchiert. Jaja, ich hab erst den ganzen Tag meine Butze renoviert und neu gemalert… nachdem ich ja letzte Woche meine Deko-Artikel gezeigt habe… Nun ist alles frisch gestrichen, neu dekoriert und gesäubert und ich habe noch das eine oder andere CD Schätzchen in meiner Sammlung gefunden… Nun sitze ich in meinem auberginefarbenen Wohnzimmer, mit neuer weißer Decke und noch Farbe in meinem Haar und tippsel euch mal was über die Anfänge der Gothicbewegung.

    Wie ich angefangen habe, weiß ich noch: ich war schwer beeindruckt von dem Sisters Video „This Corrosion“ und verliebte mich auch gleichzeitig in die Mucke und Optik von Alice Cooper. Yeah, der Style war toll… ich hatte einen weißen Zylinder mit roten Blutsprengseln und bevorzugte schwarze Kleidung.

    Da ich schon immer etwas moppeliger war, als die superschlanken Elfen (haha, Modepüppchen trifft es eher, wenn ich an die Hühner zurückdenke… eine sah wie die andere aus, einfach LAAAAANGWEILIG!!!), gefiel mir das praktische „Schwarz“ sehr gut. Aber ich hab damals auch noch Farbe getragen, so isses nicht.

    Was „Gothic“ so richtig mit Style angeht… nun, das kam erst später, nach meinem „Hexen-Outing“. Da wollte ich mich dann auch nicht mehr in dem Einheitsbrei der „Stinos“ einfinden, ich musste beruflich nicht mehr „bunt“ tragen (ja, in der Apotheke trägt man selten schwarze Kittel) und ich konnte anfangen und anziehen, was ich wollte und meine Haare färben, wie es mir gefiel. Und es gefiel… Blau war mein Pony und dann später hatte ich immer rote Strähnen… Feuerwehrrot oder neudeutsch: „Porsche-Orange“.

    So, nun aber mal zu den Anfängen der Gothic-Szene…
    Die dunklen Anfangsjahre (1981 – 1989)
    In den frühen 80er Jahren entstand die Gothic-Kultur europaweit als musik-kulturelle Jugendszene. Bis heute ist jedoch nicht klar, ob die Szene von England aus entstand oder ob sich in anderen europäischen Ländern gleichzeitig Parallelszenen bildeten. Gruppen, wie The Cure oder Siouxsie and the Banshees tourten 1980/81 durch Deutschland und konnten so viele Fans gewinnen. Auch Joy Division gaben und Köln und Berlin Konzerte und waren hier schnell bekannt. Allerdings war England als Reiseziel bezüglich Musik und Mode ein Orientierungspunkt.
    In Deutschland entwickelten sich kleinere, regionale Gruppierungen, die im Punk- und New Wave– Bereich verwurzelt waren, aber kaum Kontakt hielten. In den Großstädten standen sich viele Jugendcliquen eher feindlich gesinnt gegenüber.SAMSUNG

    1982, so sagt man, entwickelte sich einer der frühesten Ansätze der Gothic-Szene und pflegte einen intensiven Austausch mit London. Gothics der gesamten BDR trafen sich am Bahnhof Zoo oder auf dem Breitscheidplatz, in der Zeit die angesagteste Disco der Szene war das „Trash“ in Kreuzberg oder das „Linientreu“. In Österreich wurde das U4 in Wien ein zentraler Szenetreffpunkt.

    Und dann fingen die Jugendlichen an, sich in schwarze Kleidung zu hüllen, die Haare schwarz zu färben und nach oben zu stylen. Sie blickten finster und „schlichen“ durch die Großstädte. (Auf den Dörfern taten sie das auch… doch nahm es nicht so wahr, oder?). Das war die Geburtsstunde der „Gruftis“, später oder woanders nannten sie sich „Gothics“.

    Es war modisch, Gothic zu sein. Bands wie: Bauhaus, The Cure, UK Decay, Specimen, The Southern Death Cult oder The Danse Society wandelten ihren Stil oder trennten sich bald wieder. In England flaute es dann wieder ab, die „Modegothics“ wandten sich anderem zu. Dagegen konnte in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden der Gothic Fuß fassen. Spanien und Italien hatten auch nur eine sehr kurzlebige Bewegung, die erst wieder in den 90er Jahren einen Aufschwung erfuhr.

    In den USA splittete sich die Szene auf, in den Küstenstädten wie LA, NY oder Philadelphia gab es „gothicspezifische Infrastrukturen“, in Regionen wie Boston, Detroit und Chicago verlagerte es sich zu Post-Industrial, Electro-Industrial, Disco, House und Techno. LA avancierte zum Zentrum des Death-Rock. Kanada bildete sich mit Gebieten um Toronto, Montreal und Québec zu kulturellen Kernregionen.

    Die Frisuren und Kleidungsstile waren damals stark an das Erscheinungsbild der Punk- und New-Wave-Bewegung angelehnt oder wurden von den musikalischen Leitfiguren (Robert Smith, Rozz Williams, Siouxsie Sioux, Peter Murphy) übernommen. Sie sind bis heute Idole der Gothic-Kultur und dienten hierbei als Vorbild.

    Aber auch damals drückte man sein Lebensgefühl über den Kleidungsstil aus. Gebiete, die überwiegend durch Industrie geprägt war, war die Optik punklastiger, in Gegenden, die historisch bedeutsam waren, pflegte Goth einen eher davon inspirierten Stil. Im Süddeutschen Raum entstanden Kleidungsstile, die sich an der Romantik oder dem Barock orientierten. Sie deutet man heute als Einfluß zu dem englischen New-Romantic-Style.

    Aber auch Horror und B-Movies (The Munsters, The Hunger, Nosferatu…) inspirierten die Gothics. „Bravo“ begann Mitte der 80er sich für das Phänomen zu interessieren. 1986 veröffentlichten sie einen Bericht: „Die Gothics lieben Grüfte“ (ich erinnere mich an die Berichte… vorne immer wie böse Gothics sind und hinten dann im „Mädchen“ oder „BravoGirl“ dann die Anleitung für Kartenlegen oder Oujia-Brett benutzen… jaja :) ).bravo cover 1986

    Ab 1987 wirkten Gruppen wie The Sisters of Mercy, The Cure oder Fields of the Nephilim dem Verfall entgegen.
    Zu jener Zeit entwickelten sich Discos wie das „Zwischenfall“ in Bochum-Langendreer, das „Abby“ in Meßkirch, das „Ohm“ in Mannheim, das „Cräsh“ in Freiburg oder das „Madhouse“ in Berlin zu wichtigen Szenetreffpunkten in Deutschland.

    Ich wünsche euch eine schöne Woche, am Sonntag geht es dann weiter mit nächsten Etappe.

    Liebe Grüße, eure Luna ^v^

     


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    Wohnt ihr noch, oder lebt ihr schon?

    SAMSUNG

    Wie seid ihr denn so eingerichtet? Gelsenkirchener Barock (was meiner Meinung nach heute umgetauft werden muß, denn Eiche rustikal hat heute – glaube ich – überhaupt keiner mehr in seinem Wohnzimmer stehen) oder seid ihr gruftig eingerichtet? So richtig mit Sarg und Spinnenweben? Und schwarzer Tapete – wahlweise burgunderrot oder violett – und entsprechend düster? Oh, ich erinnere mich mit Grauen an diese eine Tauschmutti vor geschlagenen 12 Jahren, die im Eifer des Gefechtes im Tauschhaushalt der Familie ein „fröhliches Ambiente alla Tine Wittler bescheren wollte. Sie riß die dunklen Stores von den Fenstern und knallte (ich glaube, sie war gelb) eine Tischdecke auf den Küchentisch.

    Natürlich wollte Gothic-Mum dann der guten Frau den Allerwertesten aufreißen nach dieser Aktion. Mann, was war die sauer. Ich verstehe das soooo gut. Das ist auch der Grund, warum ich (nebst tief traumatisierten Kindern) nie bei so was mitmachen würde. Ich hätte viel zu viel Angst, daß ich dann als Klischee-Gothic dargestellt werde und von Klischee-Stino-Mum dann meine Wohnung umsortiert bekomme.

    Meine Hexenbücher dann als „böse schwarzmagische“ Literatur entsorgt wird und meine niedlichen kleinen Dekoartikel dann gepflegt vom Regisseur vernichtet werden. Und ich komme heim, war lieb und nett in der anderen Familie und stehe dann vor den Trümmern ;).SAMSUNG

    Ich kenne aber jetzt auch die tolle Dekoration von unseren Sylvestertreffen und freue mich jedes Jahr über die tollen Sachen, die „unsere Leute“ verwenden. Mir fällt ein, ich möchte immer noch den kleinen Kerl in seinem Käfig, der jedes Jahr an der Decke aufgehängt wird… aber leider vergißt den der Besitzer nicht. Hmmmmm…..

    Da der Wohnraum oft als Wohlfühl- und Rückzugsort genutzt wird, spielt bei vielen Gothics die Gestaltung eine wesentliche Rolle. In den Anfängen des Gothiczeitalters, in den 1980er Jahren war es bei vielen üblich, die Wände und Zimmerdecken mit meist schwarz gefärbten Stoffen und Tüchern auszuschmücken. Accessoires wie Rosenkränze, Kreuze (gerne auch provokativ umgekehrt aufgehängt), Plastikrosen oder Grabschärpen schmücken zusätzlich die Räume. Auch die Zimmereinrichtung bestand häufig aus schwarzen Möbeln und friedhofstypischen Gegenständen wie Kerzenleuchtern, Grableuchten oder Totenschädeln.

    SAMSUNGNachdem sich die Gothic-Szene im Verlauf der 1990er Jahre aus dem Status als Jugendkultur herauslöste (wir werden ja auch älter ;) ), verschwanden diese – inzwischen größtenteils als klischeehaft geltenden – Formen der Wohnraumgestaltung allmählich wieder und wurden durch weniger „makabere“ Gestaltungsformen abgelöst. Nachdem auch Möbel nach unserem Geschmack angeboten werden, etwa im Stil des Viktorianischen Zeitalters (z.B. bei SteamPunks, VampirGothics, RomanticGothics), des Historismus oder der Gründerzeit oder auch in einem zeitgemäßen, schlichten und neutral gefärbten Jugendzimmerstil.

    Dekorationen in Teilen aus der Batcave-Kultur sind Gestaltungselemente der 1980er Jahre, wie: zerrissene Textilien, Spinnennetze (ich sag dazu ja Ökotraumfänger ;) ), Schädel oder Fledermaus-Attrappen als ironische Anspielungen erhalten geblieben.

    Aber sind wir sonst in diesem neuen Schick eingerichtet? Weiße glatte, kantige Möbel? Oder habt ihr auch neben den kleinen Deko-Teilchen noch ein schönes gruftiges Schlafzimmer, mit schwarzem Himmelbett alla „Tanz der Vampire“? Habt ihr Fledermäuse von der Decke hängen, wie Stino-Hardcore-Deko-Bastler die Schmetterlingsschwärme über die Wände ziehen lassen? Sind eure Bilder grafisch (die finde ich gräßlich!!! Ausgesucht, daß sie farblich mit der Tapete harmonieren, aber null Verbindung zu den dort lebenden Menschen haben) oder die Klischee Bilder von Victoria Frances? Den röhrenden Hirschen der Gothic-Szene (ihr wißt schon, die Fantasy Bilder die alla Royo aussehen, aber nicht von ihm stammen…)?

     

    SAMSUNGSAMSUNG

     

     

    Also, richtet euch ein, wie es euch gefällt, warum immer einer Norm entsprechen? Nur weil die „Nachbarn“ sonst was denken könnten? Beruhigt euch, Nachbarn denken meistens nicht weiter, wie bis zu ihrer Haustüre ;) . Macht euch eine Wohlfühloase, schmeißt den IKEA Schick raus, wenn er euch nicht glücklich macht und fragt euch: Wohnt ihr noch, oder lebt ihr schon?

    In diesem Sinne, eine schöne Woche,
    eure Luna ^v^

     

     

    Die Bilder zeigen eine Auswahl meiner Dekoration in meiner Wohnung. Sie sind über Jahre gesammelt und teilweise an skurrilen Orten (wie kik oder T€di) gefunden wurden.


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    Die düstere Kunst des HR Giger

    Wer ein Faible für dunkle Ästhetik hat, kommt an einem Künstler nicht vorbei: Hansruedi Giger. Im Mai letzten Jahres hat der Schweizer im Alter von 74 Jahren das Zeitliche gesegnet – ein herber Verlust für seine vielen Anhänger und die Welt der surrealistischen Künste. Seine Bilder, Skulpturen und Möbelstücke werden wohl auf ewig unvergessen bleiben. Gigers Kunstwerke sind individuell, fantastisch, atmosphärisch und geheimnisvoll. Sie ziehen den Betrachter in ihren Bann und entführen ihn in eine fremde Welt – eine Welt aus ebenso mystischen wie futuristischen Wesen und expliziten, teils pornografischen Darstellungen. Gigers Kunst ist provokant und kritisch. Sie regt zum Nachdenken und Hinterfragen an und greift gesellschaftliche Themen, wie Religion oder unseren technischen Fortschritt, auf. Sie ist von wahnsinniger Ausdruckskraft und finsterer Schönheit. Ich finde sie wunderbar.

    Birth MachineGigers Werke begeistern mich schon viele Jahre. Ich erinnere mich, dass ich die Wände des Schlafzimmers meiner ersten eigenen Wohnung mit Bildern aus einem Giger-Kalender schmückte. Das war immerhin vor etwa 13 Jahren und da verehrte ich Giger bereits eine ganze Weile. Damit war und bin ich eine von Vielen – Gigers Kunst konnte große Erfolge verbuchen, was doch irgendwie erstaunlich ist, da sie weit davon entfernt ist, den Mainstream-Geschmack zu bedienen. Verantwortlich dafür sind sicherlich die “Alien”-Figuren und der im Jahr 1980 für diese Arbeit verliehene Oscar. Diese Kooperation mit Ridley Scott rückte Giger schon früh in den Fokus der Öffentlichkeit, sodass die Kunst des Schweizers ein breiteres Publikum erhielt. Insbesondere in der Metal-, aber auch in der Schwarzen Szene ist die Anhängerschaft verständlicherweise groß. So zierten seine Motive die Cover verschiedener Alben, etwa von Danzig, Celtic Frost und Debbie Harry. Für Korn-Sänger Jonathan Davis kreierte Giger zudem einen extravaganten Mikrofonständer.

    H. R. GigerAlle seine Kunstwerke, seien es Airbrush-Gemälde, plastische Gebilde oder Möbel, zeichnet der spezielle Stil aus, der so unverkennbar ist. Ein Giger-Kunstwerk ist auf den ersten Blick eindeutig als solches erkennbar. So viel Individualität verdient Bewunderung, wie ich finde. Giger hat etwas erschaffen, was so noch nicht existierte, er hat seinen persönlichen, unverwechselbaren Kunststil entwickelt. Dieser ist obskur und manchmal verstörend. Zentrales Element sind die Biomechanoide – Geschöpfe mit gleichermaßen menschlichen und mechanischen Zügen. Allgemein geht es um Geburt, Tod, Krieg und die Zukunft der Menschheit. Wiederkehrende Motive sind satanistische Symbole in seinen früheren Arbeiten, weibliche wie männliche Geschlechtsorgane, insbesondere Phallen, Schusswaffen sowie allerlei fantastische Wesen. Giger war ein Meister im Erschaffen fremder Kreaturen und Welten, die den Betrachter gleichzeitig verängstigen und fesseln, abstoßen und anziehen.

    Nicht nur in meinen Augen war er ein wahres Genie, dessen vielschichtige Kunst ich immer zu schätzen wissen werde. Wer sich die Werke aus der Nähe ansehen möchte, sollte das Giger-Museum in Gruyère besuchen. Ich war leider noch nicht da (obwohl ich kürzlich an dem Ort vorbei gefahren bin, ohne zu wissen, dass sich das Museum ausgerechnet dort befindet…hmpf!), möchte das aber unbedingt in naher Zukunft nachholen, um für ein paar Stunden voll und ganz in das Giger-Universum einzutauchen.


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